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Sie kennen sie sicher, ohne es wirklich zu merken. Maïtena Biraben ist sozusagen diese Stimme, dieses Gesicht, das man seit drei Jahrzehnten oft im Fernsehen sieht, aber mit einer Authentizität, die nicht vorgibt. Geboren am 2. Juli 1967 in Saint-Denis, trägt sie im Auge den Spiegel einer Jugend, die zwischen Paris und den Landes verbracht wurde, eine Mischung, die ihr diese eigenwillige und zugleich sensible Persönlichkeit verliehen hat.
Ehrlich gesagt ist es überraschend und inspirierend zugleich, an ihren Werdegang zurückzudenken. Sie ist nicht den klassischen Weg der Fernsehstars gegangen. Nein, sie kam über die RTS in der Schweiz, eine ruhige Ecke, wo sie ihren Stil geschärft hat, bevor sie nach Frankreich zurückkehrte. Dort hat sie wirklich angefangen, sich auf ihre Weise einen Namen zu machen, mit Sendungen, die keiner anderen ähnelten.
Sie hat dieses Etwas, wissen Sie, diese Art, mit den Zuschauern zu sprechen, als wäre sie einfach eine Freundin, die ihre Geschichten erzählt. Vielleicht erklärt das, warum sie auch in ihrem Alter das Publikum noch anzieht. Übrigens hat sie ihre Karriere mehrmals neu gestaltet, wie eine Wiedergeburt, immer bereit, ein neues Projekt mit dieser fast ansteckenden Energie anzugehen.
Also, was ist Maïtena Biraben heute? Zweifellos eine unverzichtbare Figur des Fernsehbildschirms. Aber sie ist auch eine engagierte Frau, die ihre Werte, ihre Klarheit und ihre Kämpfe nicht verbirgt, insbesondere mit ihrem Medium „Mesdames“, das Frauen über 45 Jahre beleuchtet – eine echte frische Brise in einer Branche, die oft von Jugend besessen ist.
Die tiefgründige Identität von Maïtena Biraben, Moderatorin und Produzentin mit ungewöhnlichem Werdegang
Tauchen wir also in die Ursprünge ein. Maïtena wurde 1967 in Saint-Denis, Seine-Saint-Denis, geboren. Ihr Vater, ein fotograveur basischer Herkunft, und ihre Mutter, zunächst Werbetexterin und später Sekretärin, haben diesem jungen Mädchen eine etwas außergewöhnliche Erziehung geboten, besonders nach ihrem Umzug in die Landes, wo sie ein von Dominikanerinnen geführtes Internat besuchte. Ziemlich weit entfernt von der Fernsehbranche, stellen Sie sich das vor?
Nachdem sie ihr Abitur in der Tasche hatte, ging sie an die Sorbonne, um Geschichte zu studieren. Ja, Geschichte, nicht Medienwissenschaften. Aber diese Seite von Neugierde, die Leidenschaft für Erzählungen und menschliche Geschichten, hat sie immer bewahrt – wahrscheinlich der Schlüssel zu ihrem Erfolg, tiefgründig zu interviewen.
Bevor sie der Fernsehstar wurde, den wir kennen, arbeitete Maïtena beim Radio suisse romande und beim TSR, dem Schweizer Fernsehen. Dort wurde sie schnell zu einer beliebten Figur, entschied sich aber für die Rückkehr nach Frankreich, was bereits ihren Wunsch zeigte, weiter hinauszugehen. Dort ließ sie das Schweizer Kapitel hinter sich, um sich den großen Fischen des PAF zu stellen.
Dieser etwas verschlungene Werdegang mit mehreren Versuchen auf verschiedenen Sendern wie M6, France 2 oder France 3 zeigt eine Frau, die sich niemals von einem Misserfolg aufhalten ließ. Im Gegenteil, jede kleine Rückschlag spornte sie an, sich neu zu erfinden, sich selbst treu bleibend, aber stets in Bewegung.
Die Höhepunkte ihrer Fernsehkarriere zwischen Erfolgen und Stürmen
Ihren Bekanntheitsgrad verdankt sie vor allem „Les Maternelles“ auf France 5, wo sie es schaffte, eine menschliche Note in ein Genre zu bringen, das manchmal etwas kühl war. Diese Bildungs-Sendung brachte ihr sogar einen 7 d’Or ein, was wirklich nicht jedem gegeben wird. Das war die erste Anerkennung, aber Maïtena wollte sich damit nicht zufrieden geben.
Danach folgten Auftritte bei Canal+, zunächst „La Matinale“, dann „Le Supplément“ und schließlich „Le Grand Journal“, das sie nach Antoine de Caunes übernahm. Dieses letzte Abenteuer war eine echte Herausforderung, und um ehrlich zu sein, wurde es dort ein wenig schwierig. Mit sinkenden Einschaltquoten und einigen Kontroversen… Aber sie hielt durch, mit diesem Charakter, der nichts aufgibt.
Eine Anekdote? Ah ja, der berühmte Tag, an dem sie im Programm Äußerungen des Front National aufgriff – das sorgte für Aufsehen. Das prägt eine Karriere, das tut es. Aber sie ließ sich nicht unterkriegen. Und was dann kam, kennen Sie ja: ein Gerichtsprozess, der mit einem Sieg endete, einer Entschädigung von über 3,4 Millionen Euro, was beweist, dass ihr Vermögen nicht nur aus der Fernsehkarriere besteht.
Nach Canal+ schlug sie andere Wege ein, insbesondere das digitale Medium Mesdames, das sie mitleitet. Das ist ein echter Atemzug frischer Luft, ein Raum, der Frauen jenseits der bekannten 50-Jahre-Grenze eine Stimme gibt – ein Projekt, das in unserer alters- und äußeren Erscheinung besessenen Gesellschaft Sinn macht.
Hinter den Kulissen: Privatleben und persönliches Engagement von Maïtena Biraben
Wenden wir uns ihrem Leben als Frau zu, denn, wissen Sie, hinter dem Star des PAF steht eine Mutter, eine Partnerin, mit Höhen und Tiefen. Maïtena hat zwei Söhne, Lucas, der jetzt 29 Jahre alt ist, und Gabriel, 19 Jahre. Zwei Jungen aus verschiedenen Beziehungen, was manchmal seine Geschichten mit sich bringt, aber auch viel Liebe.
Seit 2012 ist sie mit Pierre Clément verheiratet, ebenfalls Journalist, den sie quasi zufällig am Set von „Les Maternelles“ traf, wo er stellvertretender Chefredakteur war. Ihre Geschichte sorgte übrigens beruflich für einige Turbulenzen, da Pierre bei France 5 entlassen wurde. Aber am Ende ist die Familie das Wichtigste.
Ich gebe zu, sie spricht oft mit spürbarer Emotion über die Momente, wenn ihre Kinder das Haus verlassen. „Für euch ist das nichts, aber für mich ist es riesig“, sagte sie 2017. Ganz einfach: Sie will sie nicht erdrücken, sie will, dass sie wachsen, ihren Platz in der Welt finden – eine echte moderne und klare Mutterrolle.
Maïtena hat auch starke Wurzeln, sie ist sogar eine entfernte Cousine einer historischen Figur, Renée Lafont, die während des spanischen Bürgerkriegs erschossen wurde. Vielleicht hat ihr diese familiäre Vergangenheit die Kraft und Klarheit gegeben, die man von ihr auf dem Bildschirm kennt.
Die aktuellen Projekte von Maïtena Biraben und ihre bedeutenden Kooperationen
Im Jahr 2024 veröffentlicht sie „La femme invisible“, ein Buch, das viele aufgerüttelt hat. Denn sie spricht dort ein Tabuthema an: wie die Gesellschaft Frauen nach 50 Jahren ausblendet. Es ist berührend, intelligent und so notwendig. Dieses Buch ist sozusagen die Sahne auf dem Kuchen einer Karriere, die immer versucht hat, authentisch zu sprechen.
Mit Mesdames Productions, gegründet zusammen mit Alexandra Crucq, bietet sie eine digitale Plattform namens „mesdames.media“ an. Die Idee, wie Sie sich denken können, ist, Frauen über 45 Jahren wieder Macht zu geben, jene, die nicht in die übliche Medien-Schablone passen.
Sie tritt auch weiterhin im Radio auf und arbeitet mit Persönlichkeiten wie Roselyne Bachelot zusammen. Ihr Werdegang ist schließlich eine Mischung aus persönlichem Engagement, femininen Kämpfen und dem ständigen Wunsch, Räume zu schaffen, in denen freie Meinungsäußerung möglich ist.
Mit anderen Worten: Maïtena ist eine ruhige Kraft, eine authentische Präsenz. Im Jahr 2026 verkörpert sie noch immer diese seltene Mischung aus Erfahrung, Leidenschaft und dem Wunsch, die Dinge auf ihre Art zu verändern, ohne Schnickschnack.
Schlüsselmomente, die die Karriere und Persönlichkeit von Maïtena Biraben geprägt haben 🌟
- 🎤 Beginn beim Radio suisse romande (1989-1996), erste Begegnung mit dem Mikrofon
- 📺 Start und Erfolg von „Les Maternelles“ auf France 5, Sendung mit einem 7 d’Or ausgezeichnet
- 📡 Moderation großer Sendungen bei Canal+: La Matinale, Le Supplément, Le Grand Journal
- ⚖️ Bedeutender Rechtsstreit mit Canal+ und wichtiger Sieg 2018-2023
- 💻 Gründung des digitalen Mediums „mesdames.media“ mit Alexandra Crucq im Jahr 2024
- 📚 Veröffentlichung von „La femme invisible“, eine Hommage an Frauen ab 50 Jahren
- 👪 Ausgeglichenes Familienleben mit zwei Söhnen und einem Ehemann, der Journalist ist – ein Beispiel für ein gelungenes Privatleben
Was mich bei Maïtena beeindruckt, ist ihre Fähigkeit, sich niemals einschränken zu lassen, immer neue Wege zu suchen. Sie vermischt auf anmutige Weise ihre Gefühle, ihre politische Intelligenz und ihre Zärtlichkeit. Und Ihr Blick auf sie entwickelt sich ebenfalls, das versichere ich Ihnen.
Für noch mehr Infos und Details können Sie ihr vollständiges Porträt lesen und in ihre Welt eintauchen auf Babelio oder ihre Geschichte auf Wikipedia durchstöbern. Wenn Sie neugierig auf Hintergründe und Anekdoten sind, ist das Porträt von OJIM ein echtes Plus. Und für einen intimeren Blick auf ihr Leben bietet Gala einen ausführlichen Bericht.

